M12 Power L-kodiertBei kleineren Abmessungen als bisherige Power-Steckverbinder, bietet der L-kodierte M12 genug Leistung auch für energiehungrige Anwendungen im Feld. Durch konsequente Normung und neue Kodierung können so Platz und Schnittstellen eingespart werden. Mit ihm legt HARTING den Grundstein für einen neuen Standardgeräteanschluss und liegt als Treiber der I4.0 voll im Trend der Miniaturisierung.

Der zunehmende „Energiehunger“ der Industrie 4.0 durch die wachsende Anzahl an Teilnehmern in der Automatisierung muss gestillt werden und bedarf neuer Konzepte.

Neben Signalen und Daten, wird auch immer mehr Power übertragen. Die HARTING Technologiegruppe hat deshalb die Entwicklung eines neuen Industriestandards mit vorangetrieben, um herstellerübergreifende Steckgesichter zu realisieren. Die daraus resultierende neue Norm IEC 61067-2-111 ist die Grundlage für zukünftige M12 Power-Steckverbinderlösungen. Aus der verabschiedeten Norm geht auch das neue, universelle Steckgesicht in L-Kodierung hervor. Diese Normungsarbeit bietet unseren Kunden Investitionssicherheit für die Zukunft  und etabliert den M12 im Segment der Power-Steckverbinder.

Die 5-polige L-Kodierung stemmt bei 63 V / 16 A eine Leistung von 0,75 kW und ist damit bestens für kleine Servomotoren, Feldverteilerboxen, feldbusgesteuerte I/O-Boxen, Netzgeräte und Ventilapplikationen geeignet.

Die PNO sieht den M12 L-kodiert als zukünftigen Standardgeräteanschluss, der den Applikationsbereich der bestehenden M12 A-kodiert und 7/8“-Lösungen vollständig ablösen soll. Damit wird der Staffelstab an eine neue Generation einheitlicher und universeller IP 65/67 Powersteckverbinder weitergereicht.

Kabelseitig stehen für gerade Ausführungen als Stift- und Buchsenvariante bekannte HARAX® Schneidklemmanschlüsse wie auch Crimpanschlüsse zur Verfügung. Diese verfügen über das bewährte 360° Schirmkonzept. Damit hat HARTING eine Marktanforderung berücksichtigt, die sogar über die Anforderungen der relevanten Norm IEC 61076-2-111 hinaus geht.

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